Zur Zeit befinden sich keine Hunde auf den Pflegestellen des Tierschutzvereins Bühl e.V.

Bitte wenden Sie sich an die umliegenden Tierheime (Tierheim Ottersweier, etc.).


Hier stellen wir Ihnen Hunde vor, die auf einer Pflegestelle für Hunde in Mengkofen (Bayern) sind.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die

Hundeschule Mengkofen, Diane Bartlog

Telefon: 08733 – 67 999 10  

hundeschule.diane@freenet.de

Hallo ich bin Snoppy, ein portugiesischer Podenco.
Laut meinen EU-Heimtierpass bin ich am 09.09.2017 geborgen.
Ich bin geimpft, gechippt und kastriert.
Derzeit esse ich ein hypoallergen Futter, dass ich sehr gut vertraute. Prinzipiell bin ich kern gesund. Aktuelles Blutbild und eine Röntgenaufnahme kann eingesehen werden.

Derzeit lebe ich auf einer Pflegestelle, im Landkreis Dingolfing- Landau.

Jetzt beschriebe ich was ich schon kann und mir wünsche, sodass du weißt, wie ich so drauf bin.

Was ich schon ganz gut kann:
- Sitz
- mit anderen Hunden auskommen (mit 1 Weibchen lebe ich derzeit zusammen, vorher habe ich in einer Gemischten -WG gelebt, wenn du mir Zeit und Raum gibst, arrangiere ich mich gut)
- Auto fahren
- Maulkorb- Training (an- und ausziehen, sowie mit dem Mauli meinen Alltag zu bewerkstelligen)

Was ich derzeit mega mag:
- Futtersuchspiele
- mit den Kong spielen
- Spielzeug kauen und rum tragen ( vielleicht kann man hier mit Apportieren beibringen ;) )
Diese 3 oberen Dinge kann ich locker 30 Minuten ausdauernd machen und somit alleine beschäftigen
- (Derzeit) gebürstet zu werden
- In der Sonne liegen, den ich bin so mehr der warme Typ

Was ich noch lernen darf:
- Ruhe und Entspannung in allen Lebenslagen und bei allen Umweltreizen
- meiner Umgebung (Mensch und Hund) zu vertrauen
- Begegnungssituationen von alleine entspannt zu meistern
- Leinentraining
- Warten; sprich sitzen bleiben wenn ich z.B das Essen hingestellt bekomme
- meine Ressourcen nicht zu verteidigen (das kann je nach meiner Gemütslage mein Mensch sein oder Futter, mein Schlafplatz, Spielzeug, ...)
Mein reaktives Verhalten hat viel mit Überforderung und mangelnder Impulskontrolle zu tun. Ich bin als Podengoe ein Jagdhund und lerne gerade erst Frustration auszuhalten (was allerdings schon besser wird)

Was ich mir wünsche:
- Ein aktives Herrchen und/oder Frauchen ohne kleine Kinder und mit Zeit und Geduld für mein Training
- Regeln und Strukturen, an denen ich mich orientieren kann
- einen sicheren Rückzugsort zum Schlafen und Entspannen
- eine ruhige Wohnsituation sehr gerne mit Garten

Was ich nicht brauche:
- Druck, Instabilität oder Inkonsequenz - Ich möchte gefallen und bin sehr klug, aber auch sehr unsicher und sensibel und mache bei zu viel Druck oder Gewalt dicht und reagiere mit Aggression.
- eine Großstadtwohnung
- Kleintiere, die unmittelbar mit mir mein neues Zuhause teilen und meinen Jagdinstinkt permanent auf die Probe stellen

Wenn du mir also beim WACHSEN und FORMEN helfen möchtest oder vorab Fragen hast, kannst du dich beim meinem Pflegefrauchen Diane melden 0173/ 5848144.
Und über einen Besuch würde ich mich freuen.

Bis bald, Snoppy


oppla, jetzt komm ich – Neyla!

Ich möchte mir jetzt auch einen Happen von der schönen Welt schnappen und das Leben mal erleben, wie es mir gefällt. Eigentlich bringe ich alles mit, was ein Traumhund so braucht: Ich bin freundlich, klug und vor allem sozial. Doch was mir noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause.

Hier in meiner Pflegestelle gefällt es mir gut, keine Frage. Hier kann ich mit meinen Freunden rennen und herumalbern und bin immer mittendrin. Vor allem aber kann ich ziemlich gut mit Menschen. Wenn ich dich richtig gerne habe, verteile ich nach Herzenslust Küsse. Bei den alten Zapoteken bedeutete mein Name schließlich „ich liebe Dich“. Und ja, wenn ich das tue, dann zeige ich das auch. Anfangs brauch ich allerdings noch etwas Zeit, bis es dazu kommt. Denn ich kann nicht jedem Menschen gleich und sofort trauen. Das musst du mir erst beweisen, dass du es auch wirklich gut mit mir meinst. 🙂

Früher, als meine Schwester und ich uns noch alleine auf der Straße durchschlagen mussten, war das Leben echt hart. Aber was solls, das ist Vergangenheit und ich blicke voller Zuversicht in die Zukunft.

In meinem neuen Zuhause musst du mir aber schon ein bisschen was bieten: Ein Haus mit Garten oder etwas Land drumherum wäre ideal. Da kann ich herumflitzen oder einfach in der Sonne chillen. Wenn bei dir schon ein Hund lebt, wäre das kein Problem, vorausgesetzt wir verstehen uns. Ich wäre aber auch als Einzelhund zufrieden, solange ich Kontakt zu anderen Hunden habe. Zum Beispiel in einer Hundeschule, denn dort können wir das Praktische mit dem Angenehmen verbinden. Ist das nicht genial? Kinder sind mir noch nicht ganz so geheuer, daher sollten diese, falls du welche hast, schon älter sein, damit sie mich auch gut verstehen können.

Lass dich nicht abschrecken von dem Wort „Herdenschutzhund“. Ja, da soll es seltsame Zeitgenossen geben, richtige Eigenbrötler. Aber schau mal, manche meiner Vorfahren hatten auch einen echt harten Job, da braucht man eine gewisse Selbstständigkeit. Vielleicht bist du aber auch jemand, der ein bisschen Eigensinn durchaus zu schätzen weiß – das wäre natürlich noch besser. Denn wenn wir erst mal ein eingespieltes Team sind, läuft der Rest fast wie von selbst.

Wie auch immer, ich bin für alles bereit. Darum lass es uns zusammen versuchen! Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin? Dann schreib mir!

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Neyla ist ca. 56 cm groß, gechipt, geimpft und kastriert.
Wer gibt unseren schönen Junghündin eine Chance?

SAM CARTER – ca. 4 Jahre

84152 Mengkofen. Unser schöner Sam hat sich mittlerweile toll weiter entwickelt. Er macht in der Pension, in der er lebt, große Fortschritte und lernt jeden Tag dazu. Er wird immer „hündischer“ und fängt auch schon das Spielen mit seinen Hundekumpels an 🙂

Fremden Personen gegenüber ist er noch recht unsicher, da braucht er ein wenig Zeit, bis er mit ihnen warm wird. Er hat ein Boxentraining absolviert und geht jetzt gerne in die Box. Das ging vorher nicht und bringt jetzt viele Vorteile, für z.B. Tierarztbesuche oder auch einen möglichen Umzug. Draußen bei den Spaziergängen ist er super entspannt und läuft sehr gut an der Leine und zieht gar nicht. Mittlerweile geht Sam regelmäßig mit spazieren, was er toll findet und sich so benimmt, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Bei einem Spaziergang haben Jäger in der Nähe geschossen. Auch das hat Sam nicht interessiert und er ist einfach ganz normal weiter gelaufen. Die Mitarbeiter in der Pension sind alle total begeistert von ihm 🙂

Für Sam Carter wünschen wir uns einen geduldigen, freundlichen und liebevollen Umgang von erfahrene Menschen, die keine Erwartungen an ihn haben und die sich von Rückschritten nicht beeindrucken lassen. Kinder sollten bereits älter sein und einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Hunden kennen. Sam Carter  wünscht sich ein ruhiges Zuhause, eher ländlich, mit einem eingezäunten Garten und genug Rückzugsmöglichkeiten, falls es ihm zu unruhig oder zu viel Trubel wird. Er sollte stets selber das Tempo vorgeben dürfen und entscheiden können, was für ihn machbar ist oder nicht. Ein souveräner Ersthund könnte ihm die Eingewöhnung erleichtern, das ist aber kein Muss für die Vermittlung. Feste Abläufe, viel Routine und Rituale sind sehr wichtig für Sam Carter, da dies Sicherheit und Halt gibt. Außerdem so wenig wie möglich wechselnde Situationen oder fremde Menschen.

Voraussetzung für seine Vermittlung ist ein Training, das auf positiver Verstärkung basiert, um damit den Grundstein für eine gute Bindung und tiefes Vertrauen zu legen. Sam Carter braucht jetzt Respekt, Verständnis und Fürsorge. Er soll nie wieder Druck, Strenge oder Härte verspüren müssen. Vor seinem Umzug müssen mehrere Besuche statt finden, damit er sich schon ein wenig an seine neuen Menschen gewöhnen kann.

Sam zerkaut gerne alles, was man rumliegen lässt. Er erzieht also zum Ordentlichsein. Vom Lederriemen von Maulkörben, über Leinen bis zu Geschirr und Halsband. Und er buddelt für sein Leben gerne. Auch am Zaun, d.h. hier müsste gut aufgepasst werden, dass er sich nicht drunter durch gräbt.

Sam Carter ist ca. 4 Jahre alt und bringt eine mittlere Größe von ca. 50 – 55 cm mit.  Er kommt ursprünglich aus dem öffentlichen Shelter in Bistrita. Dort hat er sich nur in der Hütte versteckt und sich nie anfassen lassen. Leider wissen wir nicht, was ihm passiert ist, aber wir vermuten, dass er misshandelt wurde. Das Leid im Shelter hat ihn auch sehr geprägt.

Sam Carter hatte bereits eine Familie in Deutschland, die ihn aber leider wieder abgegeben haben. Dort hat er sich super integriert und sich von allen streicheln lassen. Er war offen und neugierig und hat auch zum Spielen aufgefordert. Aber leider konnte er zu der Zeit noch keine Treppen laufen und so musste er die Familie wieder verlassen.

Sam Carter ist kastriert, gechipt, geimpft, entfloht und entwurmt. Mit im Gepäck hat er einen eigenen EU-Heimtierausweis

84152 Menkofen. Mary wartet in einer Pension auf ihr ganz eigenes Zuhause. Hier hat sie sich sofort in das bestehende Rudel integriert mit ihrer offenen freundlichen Art. Besonders unser Michel hat es ihr angetan. Gemäß erstem Bericht der Pension ist sie absolut offen, freundlich und verträglich mit Mensch und Hund. In Kürze geht sie mit in die Hundeschule.

Mary ist mit etwa einem Jahr noch ein junges Hundemädchen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die süße Maus ist ausgewachsen sehr groß, aber im Kopf und im Verhalten natürlich noch ein halbes Kind, das nun in der Pubertät angekommen ist. Ein Hundekind, das von der Welt noch nicht viel gesehen hat. Eine gute Welt zu erleben, den Menschen zu vertrauen und sich an ihnen zu orientieren und zu erfahren, wie bunt und schön ein Hundeleben sein kann… diese Schritte in eine ihr völlig unbekannte Welt brauchen Zeit und Empathie. Mary liebt die Menschen und deren Streicheleinheiten.

In Mary sind bereits die Herdenschutzhundgene erwacht. Sie möchte ihre Familie beschützen und das zeigt sie z.B. auch bei Fremden, die zu Besuch kommen und nicht wissen, wie ein Herdenschutzhund agiert. Sie ist wachsam und beobachtet aufmerksam das Grundstück. Sie bellt nie ohne Grund.

Mit ihren jetzt 70 cm ist Mary groß und wiegt etwa 40 kg. Mit ihrer schönen Fellzeichnung und ihrer Statur ist sie ein absoluter Hingucker. Das Leinelaufen braucht noch etwas Übung. Mit anderen Artgenossen kommt sie gut zurecht und zeigt sich gut verträglich. Mary sehen wir nicht bei kleinen Kindern und Katzen.

Für Mary wünschen wir uns eine HSH-erfahrene, geduldige und empathische Familie. Mary ist ein kluges Mädchen, das noch viel lernen muss und einen Familienalltag erst seit kurzer Zeit kennenlernt. Sie braucht Menschen, die sie an der Pfote nehmen und ihr weiter Schritt für Schritt zeigen, wie alles funktioniert, trotzdem aber auch ihren Charakter zu tolerieren wissen. Einen Herdenschutzhund kann man nicht umerziehen in gewissen Dingen, die ihm im Blut liegen. Wer das weiß und gar bereits Erfahrung diesbezüglich hat, wird mit Mary eine tolle Begleiterin finden.

Nach einer guten Eingewöhnungszeit können wir uns gut vorstellen, dass Mary Freude an Bewegung hat, sie geht gerne spazieren. Sie fährt auch gerne Auto. Für Mary suchen wir ein eher ruhiges Zuhause mit wenigen Reizen, unbedingt auch ländlich gelegen. Kinder sollten in jedem Fall schon im Jugendalter und erfahren im Umgang mit Hunden sein. Ein ausreichend hoher und gut eingezäunter Garten ist für Mary  ein Muss.

Mary ist nicht kastriert. Sie ist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht